14. März 2016
Just Married!

Heute nehme ich mir die Ehre, meine Heirat mit Dr. Dobroslawa Lamont bekannt zu geben.
Gestern wurden wir von Phil MacRae, Friedensrichter in Baddeck NS, getraut.   Mittelfristig wollen Slawa und ich in Gesundheit, Liebe und steter Neugier alt werden. Und dann schau mer weiter.

Wir wünschen allen so viel Spaß und Glück, wie wir haben.
  W&S
 

Januar 2016

  Canada is Hockey!   Eh!


Dezember 2015

Zu Weihnachten hat Benji seine Hörner bekommen (knapp über dem Ohr).



Er konnte seine Enttäuschung jedoch kaum unterdrücken, denn er hatte sich größere erhofft. Aber da muss er durch.


Dezember 2015

Es gibt Geschichten, die gehen auf keine Kuhhaut; zumeist Familiengeschichten.
Deshalb habe ich mich für ein Stierfell entschieden.



Das ist mein erstes Projekt zum Thema Tierfelle Gerben.
Und natürlich mache ich dies ohne irgendwelche Chemikalien; ganz nach Indianerart.
Vielleicht hätte ich mit einem Kaninchenfell anfangen sollen. Aber dafür ist es jetzt zu spät, bzw. ich zu alt.
Liebe Grüße von der Mill Valley Farm, Margaree, Kanada,
Wilfried



Oktober 2015


Der Volksmund sagt: "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm."
Und ich sage:" Je nach Gelände kann er aber ganz schön weit rollen!"


Sie merken, wir sind hier mitten in der Apfelernte  

Juli 2015

Das ist Bejamin.

Benji wurde in der vorigen Woche in einem Fichtendickicht auf unserer Farm geboren. Es ist in starkes und springlebendiges Bullenkalb.
Wie man sieht, müssen einem erst Hörner wachsen, bevor man sie sich abstoßen kann.

Die Mutter und der Vater sind ebenfalls wohlauf.
 

Schönen Sommer noch!
 
Juni 2015

BAUERN-GOLF
  ist kein Sondermodell eines bekannten Automobilherstellers aus Wolfsburg, sondern ein sinnvoller Zeitvertreib auf landwirtschaftlichen Betrieben mit Rinderhaltung.

   


Im Gegensatz zum gewöhnlichen Golf, bei dem der Ball, nachdem er zuvor mühsam in ein Erdloch bugsiert wurde, diesem wieder entnommen wird,, besteht der Sinn dieses Spiels in der weitflächigen Verteilung von Dünger.
Die Saison endet bereits Anfang/Mitte Juni da die Dunghaufen dann mit Fliegeneiern und -maden versetzt sind und die Hühner diese wichtige Aufgabe übernehmen.
Ich wünsche allen einen schönen Sommer.


April 2015

Wir sind wohl alle empört über die barbarischen Greueltaten und Massaker von ISIS&Co.
Aber es gibt wenig Informationen darüber, wer diese Burschen finanziell und logistisch unterstützt.
Wer kauft diesen Terroristen das Öl ab? Wer liefert hochmoderne Waffen, Fahrzeuge und Infrastruktur?
Wir reden hier nicht über ein paar Maschinenpistolen für eine Gang in Downtown Halifax.
Wir reden hier über Ausstattungen und Volumen für Armeen. Das macht man nicht in irgendeinem Hinterhof.
Sind das die gleichen Lieferanten die auch die Alliierten bedienen?
Warum recherchieren die Geheimdienste nicht diese Quellen um die Terrorarmeen auszutrocknen?
Und warum werden in den Nachrichten immer wieder diese heroisierenden romatischen Propagandavideos von ´Reitern mit Flaggen in der Abendsonne´ und Ähnliche gezeigt.
Ich habe die hiesigen Fernsehsender dazu angeschrieben. Aber ehrlich gesagt: Das Thema ist für Journalisten wahrscheinlich zu heiß.


Ostern 2015

Die Tradition, Ostereier zu färben, stammt aus dem Norden von Kanada (Nunavut, Yukon). Dort werden die Ostereier vom gemeinen kanadischen Schneehuhn (Lagopus leucura canadiensis vulgaris) gelegt. Und demzufolge sind die Eier weiß. Dies machte das Auffinden der Eier im Schnee nahezu unmöglich.So entstand die Tradition des Eierfärbens aus einer schlichten technischen Notwendigkeit und verbreitete und entwickelte sich bald weltweit.

Hier sehen Sie den Unterschied 
In diesem Sinne wünsche ich BUNTE OSTERN !


1. April 2015


Dies ist der Prototyp des Ei-phone 11.

Bei diesem Konzept wird die vorgebeugte Körperhaltung beim Texten und dadurch eine weltweite Epidemie von Rückenschädigungen vermieden. Außerdem hat man wieder die Hände frei für Kaffeebecher und Einkaufstüte.
Das Gerat wird gedankengesteuert. Die Ohrenbügel dienen dabei als Antennen.
Die eingebaute Kamera macht exzellent Fotos und Videos. Im neuen ´Realitymode´ kann der Benutzer jetzt durch das Kameraauge die richtige, reale Welt sehen. Dabei findet eine automatische Augenkorrektur statt. Blöd für Augenoptiker – ist aber so.
Als app wird es eine Bilderkennungsunterstützung geben (augmented reality). Dabei werden die Logos von Tankstellen, Schnellrestaurants, Computershops und so weiter optisch hervorgehoben (flash mode) und das Auffinden dieser Lokalitäten erleichtert.

Wie ich soeben aus Pjöngjang erfahre wird auch schon am Ei-phone 13 gearbeitet.
Dabei wird gänzlich auf Bildschirm und Lautsprecher verzichtet. Bilder und Töne werden direkt im Gehirn erzeugt.
Mögliche Bauformen sind Mützen, Stirnbänder und Baseballkappen. Dies eröffnet neue Vertriebswege wie den Textileinzelhandel.
Vielleicht kaufen wir bald unser Telefon bei H&M, L.L. BEAN oder BAHAMA Moden in Radevormwald.



März, 2015
   Das ist Kaehlin, unsere Wetterstation.

Und die aktuelle Anzeige besagt: ´noch Winter´!!!
Und weitere 25 cm sind für Morgen angekündigt.
Nachtrag: Und dann waren es doch wieder 45 cm.

Januar, 2015
Haben Sie Lust, Ihr eigenes Bier zu brauen?
Und wissen nicht wie?

Dann klicken Sie auf meine Nano-Brauerei


Januar, 2015
Wo bleibt die Weisheit?

Wir leben hier zwar am Ende der Welt (gleich hinter dem Eingang rechts), aber trotzdem ereilen uns auch hier die Schreckensnachrichten über die Anschläge und grausamen Massaker islamistischer Terrorgruppen weltweit. Das ist furchtbar und gefährlich.
Demgegenüber wird im Zusammenhang mit satirischen Karikaturen das Recht auf freie Meinungsäußerung absolut über alles Andere gestellt.
Mir fehlt hier die dritte Komponente. Ist es wirklich klug und weise, einen heißblütigen Nachbarn in höchstem Maße zu provozieren und zu beleidigen? Nicht etwa zu seiner Automarke oder seinem Fußballfavoriten. Nein, zu etwas sehr Persönlichem - zu seiner Religion und zu seinem Glauben. Das muss den Kern einer gläubigen Person treffen. Und was ist der Sinn dieser Allah-Lästerungen? Muss man jedes Recht ausnützen bloß weil man es hat? Koste es was es wolle. Auch um den Preis von Krieg und weltweitem Terror?
Ich habe eine Zeichnung im Kopf bei der sich flüssige Tintentropfen, sobald sie das Papier erreichen, in kleine Terroristen verwandeln, die sehr schnell wachsen und gen Syrien ziehen. (Leider kann ich nicht gut zeichnen.)
Und ganz pragmatisch: Diese Provokationen und Beleidigungen schwächen sicherlich den Standpunkt und den Rückhalt friedlicher und Ausgleich suchender Muslime weltweit in der inner-islamischen Kommunikation. Seien es Familien, Gemeinden oder Regierungen.
Das ist mein winterlicher Bubble zur freien Meinungsäußerung.


Dezember 2014
Bedenkliche Weihnacht !

Derzeit mache ich meine Indianer-Grundausbildung.
´Indianer´ ist natürlich falsch. Hier verwendet man den Begriff ´First Nation´ oder Mi´Kmaq.
Wenn man sich intensiv mit einer anderen Kultur beschäftigt gibt es natürlich immer wieder Veranlassungen, dass in der Jugend Erlernte oder (unkritisch) Übernommene neu zu bedenken.
In den Vorträgen und praktischen Übungen geht es um Götter, Geister und Sagen, die Jagd und den Fischfang. Aber es gibt auch praktische Übungen wie Trommel- und Bogenbau. Die Beziehung zur Natur ist bei allem immer von zentraler Bedeutung.
So zieren zwei große gemalte Bäume mit Tafeln von Erkenntnissen und Regeln eine Wand des Gemeindehauses in Wagmatcook, NS, in dem die Veranstaltungen stattfinden.

   Die Tafeln erklären, dass die Erde unsere Mutter ist, dass wir der Natur nur das entnehmen dürfen was wir wirklich brauchen und dass man zuhören soll, wenn die Wissensträger (elder) sprechen. Es geht darum, behutsam in und mit der Natur zu leben.

Welch ein Kontrast zum (unbedingten) biblischen Sendungsauftrag: ´Macht Euch die Erde untertan!´ (Genesis 1,28). Angesichts des globalen Raubbaus (Rodung der Regenwälder, hemmungsloser Abbau der Ölsände und Edelmetalle, Fracking, treibende Inseln von Plastikteilen in den Meeren, Schadstoffemissionen in Luft und Wasser, …) wurde und wird dieser Auftrag sehr ernst genommen. Und er scheint für einige immer noch sinnvoll und profitabel, generiert dieses Vorgehen doch weiteres WACHSTUM. (Die heilige Kuh unserer Zeit.) Was natürlich spiralförmig weiteren Ressourcenverschleiß nach sich zieht.

Aber die Natur schlägt mit Stürmen, Dürren, Vergiftungen und Überflutungen von bisher unbekanntem Ausmaß zurück.
Und dies alles geschieht jenseits technischer, juristischer, politischer oder gar versicherungstechnischer Beeinflussbarkeit. Diese Katastrophen geschehen jetzt einfach und sind nicht mehr aufzuhalten.
Einem Indianer wäre das nicht passiert.
So kommt man, wenn man im Wald arbeitet, von Hölzchen auf Stöckchen und manchmal auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens und der Zukunft. Entschuldigung für den langen Bubbel.
Frohe Weihnacht, Wilfried Pesch

September 2014
Und dann haben wir wieder mal gebaut 
Diese Scheune ist gut für 1000 Heuballen. Der letzte Winter war soooo lang und sooo eisig, dass wir nicht mehr mit Heu beliefert werden konnten. So mussten wir handeln. Das Gelände ist zwar etwas hügelig aber dann haben wir es doch geschafft, eine sehr stabile und schöne Scheune aufzubauen. Zwei Spechte wurden bereits durch den Geruch von frischem Holz angelockt.
Und das   zum Thema NÄGEL. 1 Fuß lang!!!


Juni 2014
   Esst mehr Hummer!
Cape Breton ist, wie der Rest von Nova Scotia (Neuschottland), ein traditionelles Fanggebiet für den ´Atlantischen Hummer´.
Trotzdem wurde die Saison in einigen Gebieten vorübergehend eingestellt. Dies ist nicht das Ergebnis von Initiativen von Natur- und Tierschützern, sondern die fehlende Nachfrage auf den Märkten.
Und dabei dauert die Saison nur zwei Monate. In dieser Zeit müssen die Fischer die Rendite für ihre Boote und die Lizenz für den Hummerfang einspielen. Und einige versuchen auch noch, einen Gewinn zu machen. 

Darum, esst mehr Hummer!   
Aber nicht unbedingt in teuren und exklusiven Restaurants. Diese Orte halte ich ohnehin für ungeeignet, um den Schaltieren mit Nussknaker und Hammer zu Leibe zu rücken. Einige Discounter bieten in Deutschland tiefgefrorene Hummer in guter Qualität (in Salzlake gefroren) an. Greifen Sie zu.
In Canada und den USA wird Hummer üblicherweise mit Kartoffelsalat und flüssiger Butter gereicht.
Ich bevorzuge jedoch frisches selbstgebackenes Brot mit einer strammen Knocblauchsauce und einem Glas Weiswein - oder zwei.
Die hiesigen Preise liegen bei 5 CAN $ / Pfund. Frisch vom Boot. hmmmmm ... 


Mai 2014
Der Eiermarkt ist weltweit, so auch in Kanda, hart umkämpft.
Für einen Unternehmer drängt sich deshalb die Frage nach Diversifikationsmöglickeiten (Nutzung von Ressourcen für neue Produkte oder andere attraktivere Märkte)  auf.
Was liegt im Golfparadies Cape Breton näher als die Herstellung von Golfbällen?

Dies sind die ersten Prototypen, die unsere Hühner produziert haben.
Zugegebenermaßen gibt es noch Probleme mit der Schlagfestigkeit. Aber die Jungs und Mädels aus der DNA-Abteilung sind da guter Hoffnung, dass sie das hinkriegen. Obwohl das Zentralcontrolling schon signalisiert hat, dass sie keine weiteren Kostensteigerungen auf der Materialseite akzeptieren werden.
Schau mer mal ;-)

Mai 2014
´second hand´ kennt nahezu Jedermann, bzw. -frau.
Aber ´second thought´ (engl., zweiter Gedanke) ?
Bei dieser Methode stellt man seine Meinung, Hypothesen und Schlüsse ganz bewusst in Frage.
Profis machen das sehr methodisch und radikal mit dem Ziel, ihren Standpunkt oder Paradigma zu zerstörren.
Das hört sich zunächst nach Schwächung der eigenen Meinung an. In Paxis bedeutet es jedoch die Ausmerzung von Schwachstellen in der eigenen Meinungsbildung und damit eine Stärkung der eigenen Position.
Und falls mal der ´zweite Gedanke´ obsiegt, ist das ja auch nicht schlecht. Oder?
Der second thought lohnt sich immer. Aber nicht übertreiben !-)


Dezember 2013
Kennen Sie eigentlich mein Buch ?

       Es geht dabei um operative Tipps und Tricks zur Unternehmensführung. Angerichtet  mit schlichten aber effektiven Kochrezepten.
Auch als Geschenk für Chefs und Abteilungsleiter geeignet. Zum Beispiel zu Weihnachten. Viel Spaß dabei.
vdf-Verlag Zürich, ISBN 978-3-7281-3181-2, 160 Seiten gebunden, 22,90 EUR


Oktober 2013
Am vorigen Wochenende feierten wir das kanadische ´Thanksgiving´ (Erntedankfest).
Und da Dale aus Halifax zu Besuch war wurde es eine recht schottische und kiltige Veranstaltung.

  Uns und den Tieren hat es viel Spaß bereitet.


August 2013

Das NS in ´Margaree,NS´ steht für Nova Scotia (= Neuschottland).
Was liegt da näher als schottische Kultur und Sportarten zu pflegen.
Deshalb fanden heute bei bestem Wetter die II. Margaree Highland Games in Margaree statt.

   ´Pipes & Drums´, ´Dances´ und einige ´schwere Jungs´  gestalteten einen  tollen Nachmittag auf dem Kirchplatz. Chef im Ring war der Pastor (auf der Bühne im weißen Hemd). Und alles wurde von Freiwilligen organisiert und alle Einnahmen gehen in die Kirchenrenovierung.
Schade, dass Sie nicht dabei sein konnten.
 
July 2013

BAGGER-INTERN. Dies ist keine neue Zeitschrift sondern die Erklärung, warum ich unter dem Bagger lag, als Ilka und Günther am Farmtor hupten.
Eine Woche zuvor hatte ich begonnen, mit unserem kleinen Bagger einen Blumen- und Strauchgarten vor dem LAB anzulegen, als plötzlich alle Hydraulikfunktionen ausfielen.
In solchen Fällen fragt man hier die Nachbarn um Rat und Hilfe. Und Winston und Graham kamen vorbei und wir arbeiteten uns in die Eingeweide vor.  

   Dabei wurde natürlich viel erzählt und gescherzt. Insbesondere über chinesische Produkte und Bauteile.
Zwischenzeitlich war klar, dass die Ursache des totalen Hydraulikversagens eine verschlissene Kupplung zwischen Motor und Hydraulikpumpe war. Und die war natürlich auch noch hinter dem Motordeckel.
Als der Kunststoffzahnkranz endlich aus dem Motorgehäuse raus war, war das Gelächter groß.
RHEINE-WESTFALEN stand auf dem Bauteil, das versagt hatte.  
Da muss man dann durch.

Juni 2013

Die Kommunikationsaufnahme zwischen Gast und Tier war sehr unterschiedlich und wurde im Wesentlichen von den

Vierbeinern bestimmt.   
Natürlich wurde viel über die ´Alten Zeiten´ und die ´Alte Firma´ in Radevormwald (GIRA) gesprochen. Aber Weltreisende kann und soll man nicht aufhalten und so sind die Beiden am Donnerstag wieder aufgebrochen, Cape Breton und den Rest von Kanada zu erkunden.
Mehr dazu gibt es auf: www.ilka-und-günther-on-tour.de
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Gestern Nachmittag, ich lag mal wieder öl- und dreckverschmiert unter dem Bagger (aber das ist eine andere Geschichte), da hupte am Farmtor ein großer Truck.
"Eierkunden. Ausgerechnet jetzt.", war mein Gedanke.

Und dann waren das Ilka und Günther aus Wipperfürth!  
Was für eine Überraschung!
Die Beiden sind vor ein paar Tagen zu einer Weltreise mit ihrem high-tech Buss aufgebrochen.
Dauer, schätzungsweise 10 Jahre. Wenn das nicht mal ´ne Maßnahme ist.

Unser hilfsbereiter Nachbar Winston (im Blaumann) fand das sehr interessant aber schließlich muss der Bagger auch fertig werden.

Mehr demnächst auf dieser Seite ...



Februar 2013
Nachdem der gestrige Regen den meisten Schnee weggespült hatte gabe es in der Nacht einen kräftigen Surm mit knietiefen Neuschnee.

Die Highländer kennen das. Sie ziehen sich dann einfach ins Fichtendickicht zurück.