Radevormwald, den 1. Januar 2011

geschah.

Nach den Bürgermeisterwahlen in 2009 verfolgte ich noch einige Projekte und Ideen - insbesondere auch zu strukturellen Verbesserungen in Radevormwald.

Die Bearbeitung zog sich jedoch aufgrund von unklaren Zuständigkeiten, zeitlichen Überlastungen oder starrer Gremientermine in die Länge.

Deshalb nahm ich im Sommer gerne eine Einladung nach Kanada an.

Knapp zwei Monate standen zur Verfügung um ´Land und Leute´ kennen zu lernen und einen Überblick über die Möglichkeiten und Chancen der Region zu gewinnen.


Da Kanada eine bewusste und strukturierte Einwanderungspolitik verfolgt, standen die Vertreter von Behörden und Wirtschaftsgremien gerne zu intensiven und konstruktiven Gesprächen zur Verfügung.

Bei diesen Treffen wurde nicht mit ´finanziellen Unterstützungen´ gelockt sondern man nahm sich viel Zeit, die besonderen Strukturen, Verfahren und Beratungsangebote zu erklären. Auch das ist für Unternehmer Gold wert.

Die Gesprächspartner zeigten insbesondere auch großes inhaltliches Interesse. Ich empfand es als sehr positiv, dass sehr offen und freimütig über strukurelle Probleme der Regionen gesprochen wurde, die es zu berücksichtigen und möglicherweise zu kompensieren gelte.

Das ist für Unternehmer nicht nur zur ´Risikobetrachtung´ wichtig.  Sondern umgekehrt ein wichtiger Hinweis auf Marktchancen.

Denn große unternehmerische Erfolge sind zumeist nichts anderes als die optimale Lösung zu offenen oder latenten Problemen.

In diesem Sinne kam ich Ende Oktober ´reich beschenkt´ mit Ideen und Informationen nach Radevormwald zurück.

Die zentrale Idee ist es, eine ehemalige Farm zu reaktivieren und zu einem sozio-kulturellen Treffpunkt für hochwertigen Tourismus auszubauen.

Und Spaß hat die Reise auch gemacht.

 

 

 

Fortsetzung folgt.